Blog » Dekorieren und Gestalten » Tolle Tipps für Keramik-Dekorationen im Haus Veröffentlicht am: 17.05.2021
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Tolle Tipps
für Keramik-Dekorationen im Haus

Ein Raum kann noch so geschmackvoll eingerichtet sein – ohne Dekoration wirkt er seltsam unpersönlich. Mit Accessoires aus Keramik hauchst du ihm Persönlichkeit und Leben ein. Dabei hat Keramik oft den doppelten Effekt, dekorativ und zugleich funktional zu sein.

Beispiel Beleuchtung: Setzt du sie geschickt ein, so verwandelst du den Raum in eine behaglich beleuchtete Wohlfühloase; zugleich sind die von Töpfer*innen hergestellten Leuchten schon für sich alleine wunderschöne Hingucker.

Darüber hinaus gibt es Produkte aus Keramik, die tatsächlich einen rein dekorativen Charakter haben. Auch das sind Dinge, die dein Zuhause zu einem persönlichen Ort machen, an dem du dich entspannen und wohlfühlen kannst. Wie das am besten gelingt? Lies einfach weiter!

Lichtquellen aus Keramik sind super dekorativ und schaffen Atmosphäre

Die Wirkung der Beleuchtung wird oftmals unterschätzt. Dabei kann sie das Ambiente grundlegend verändern und einen langweiligen Raum zu einen stimmungsvollen Ort machen. Deckenleuchten befinden sich meist in der Raummitte und werden als alleinige Lichtquelle genutzt, allenfalls durch eine Stehlampe ergänzt. Entsprechend hell und ungemütlich wirkt das Licht.

Sehr viel stimmungsvoller wirkt der Raum, wenn du mehrere Tisch- und Wandleuchten sowie Lichtkugeln aus Keramik zur unaufdringlichen Beleuchtung einsetzt. Du kannst sie an verschiedenen Stellen platzieren – und schon wirkt der Raum komplett anders als mit grellem Deckenlicht. Stellst du eine Leuchtkugeln nahe der Wand auf, so dient sie der Hintergrundbeleuchtung beim Essen, während der Tisch selbst mit Kerzen in handgemachten Kerzenständern oder Teelichthaltern beleuchtet wird.

Auch Laternen geben wunderschönes Licht ab. Ebenso wie mit Wandkerzenhaltern setzt du damit interessante Bereiche oder eintönige Nischen gekonnt in Szene. Dazu kann auch eine Gruppe schöner Kerzen auf einer Servierplatte dienen, die du auf dem Kaminsims oder einem Tischchen arrangierst. Eine derartige Lichtoase gibt helles, aber dennoch schmeichelndes Licht ab. Wenn du zugleich ein Fan schöner Düfte bist, gesellst du eine Duftkerze oder eine Duftöl-Lampe dazu.

Mit Vasen tolle Deko-Oasen schaffen

Vasen verschiedener Höhe kannst du wunderbar in Gruppen arrangieren und damit brillante Deko-Zonen schaffen. Besonders gut sieht es aus, wenn sie aus einer Farbfamilie stammen, sich jedoch in der Struktur und dem Glanzgrad unterscheiden. Auch muss nicht jede Vase mit Blumen gefüllt sein, im Gegenteil: Es wirkt verblüffend attraktiv, wenn nur eine der Vasen mit einer markanten Blume oder hohem Gras bestückt ist.

Das Prinzip derselben Farbfamilie kannst du auch umkehren: Eine Arrangement mit handgemachten Vasen völlig unterschiedlicher Farben erhält den „roten Faden”, wenn du sie allesamt mit Blumen derselben Farbe füllst. Dabei ist es Geschmackssache, ob die Vasen jeweils kräftige Farben haben oder in zarten Pastellfarben auftreten. Man kann sehr viel Unterschiedliches miteinander kombinieren, wenn man sich ein Attribut als roten Faden aussucht: die Farbe, das Material oder die Form.

Standvasen zum Abteilen gemütlicher Wohnbereiche nutzen

Steht der Lesesessel allzu verloren da? Dann braucht’s nicht unbedingt ein Paravent, um die gemütliche Ecke ein wenig abzuteilen. Setze doch ein paar Standvasen mit hohen Gräsern dafür ein – besonders wirkungsvoll, wenn die Farben der Vasen mit dem übrigen Interieur kontrastieren. Die Vasen selbst weisen idealerweise dieselbe Farbe auf. Da die Keramik von Töpfer*innen handgemacht ist, gibt es ohnehin meist kleine Variationen in der Glasur, die für eine lebhafte, aber dennoch homogene Optik sorgen.

Schalen und Platten, die Basics schöner Deko

Handgemachte Schalen und Platten sind schon für sich alleine eine tolle Keramik-Dekoration: Man stelle eine außergewöhnliche Schale auf ein schlichtes oder altes Möbelstück – fertig ist der gelungene Eyecatcher.

Denn auch das ist ein Dekorations-Prinzip: Altes mit Neuem kombinieren, Schlichtes mit Verschnörkeltem, Hartes mit Weichem, Strukturiertes mit Glattem. Deshalb wirkt weiches Moos in einer Keramikschale als Osterdekoration richtig gut. Oder zartes Konfekt auf einer rustikalen Platte. Gegensätze ziehen sich an!

Mit einer Kombination von Platten, Schalen und Etageren zauberst du auch dekorative Buffets. Egal, ob Süßes oder Herzhaftes auf dem Programm steht: Unterschiedliche Höhen wirken bei Dekorationen generell sehr ansprechend. Und selbstverständlich sieht nicht nur Essbares auf Schalen und Etageren gut aus. Auch Schmuck und Fundstücke aus dem Urlaub kommen darauf richtig gut zur Geltung.

Figuren, Kugeln und Keramik-Kunst in Szene setzen

Auch zum Arrangieren von Figuren, Kugeln und Keramik-Kunst gibt es Rezepte. Kennst du diese Vorgärten, die mit Gartenzwergen übersät sind und bei denen man den Wald vor Bäumen nicht mehr sieht? Das passiert dann, wenn es an Struktur fehlt, an der Kunst des Weglassens und an fehlenden Kontrasten. Klar, man könnte sagen, eine rote Linie sei doch vorhanden – lauter Gartenzwerge nämlich –, aber das funktioniert in genau dem Moment nicht mehr, in dem das Auge überfordert ist. Die Individualität geht in der großen, eintönigen Masse verloren und man wendet sich gelangweilt ab.

Das heißt nun nicht, dass deine Keramikfigur allein im Raum stehen sollte und das Mobiliar verschwinden muss. Du kannst ruhig drei Exemplare zu einer Gruppe platzieren, aber eben nicht zwanzig. Und genügend Abstand zum nächsten Hingucker sollte auch vorhanden sein.

Dieses Prinzip macht man sich auch beim Dekorieren von Regalen und Flächen zunutze: Nicht das gesamte Regal vollstellen, nicht die Vitrine dicht an dicht befüllen, sondern Freiraum lassen. Eine prägnante Keramikkugel wirkt an der Seite besser als in der Mitte, gerne in Gesellschaft zweier weiterer Kugeln unterschiedlicher Größe, aber eben nicht auf der gesamten Fläche verteilt. Drei ist übrigens ein Zauberwort beim Dekorieren und, von Ausnahmen abgesehen, besser als die Zwei oder die Vier.

Keramik-Dekoration in der Küche

Küchendekoration mit Keramik – gibt’s was Gemütlicheres? Besonders, wenn du das Glück hast, eine Küche mit Essecke zu besitzen. Dann werden die schönsten Stücke an der Wand oder auf dem Regal darüber drapiert. Doch auch ohne das Privileg einer Sitzecke finden Küchensiebe und Backformen, Krüge und Becher sowie Salz- und Pfefferstreuer ihre dekorativen Plätzchen.

Dosen gehören zu den wenigen Deko-Objekten, die auch in Reih und Glied gut aussehen und daher nebeneinander auf einem Regal arrangiert werden können. Nur bitte nicht direkt über dem Herd, denn die Dämpfe, die beim Kochen entstehen, sind ungünstig für die Vorräte.

Ansonsten gilt beim Arrangieren von Küchenzubehör dasselbe wie insgesamt bei der Keramik-Dekoration: gezielt einsetzen, in Gruppen dekorieren, Schwerpunkte schaffen, einen roten Faden finden. Und viel experimentieren! Denn auch in Sachen Deko gilt: Übung macht den Meister. Viel Spaß dabei!

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