Gewürzpower: Das kann der Keramik Mörser

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Bei einem gut gewürzten Curry oder einem Butterbrot mit selbst hergestelltem Kräutersalz läuft dir sicherlich auch das Wasser im Mund zusammen. Kräuter sind immerhin eine wunderbare Möglichkeit, Gerichte aufzupeppen und ihnen die nötige Würze und Tiefe zu verleihen. Am besten gelingt die Herstellung eigener Gewürzmischungen mit einem klassischen Keramik Mörser. Was das Küchengerät alles kann, warum ein solcher Mörser in keiner Küche fehlen sollte und worin genau die Vorteile liegen, haben wir in diesem Artikel für dich zusammengefasst.

Schon seit Jahrtausenden im Einsatz

Der Mörser befindet sich heute in vielen Küchen und kommt dort oft täglich zum Einsatz. Allerdings handelt es sich bei dem Werkzeug tatsächlich um ein Produkt, dass schon seit Jahrtausenden bekannt ist. Bereits im antiken Ägypten nutzten die Menschen den Mörser für die Herstellung von Farben und das Zerkleinern von Lebensmitteln. Dabei geht der Begriff “Mörser” auf das lateinische Wort „Mortarium“ zurück, was so viel bedeutet wie Reibschüssel. Damals bestand diese Reibschüssel noch aus einer deutlich größeren Fläche zum Vermischen und Zerkleinern von Lebensmitteln aller Art. Die heutige Form des Mörsers sieht ein wenig anders aus. Die Funktionsweise ist allerdings nach wie vor genau die gleiche.

Der Mörser ist aus der Kulinarik nicht mehr wegzudenken

Der heutige Mörser besteht zum einen aus einer Reibschale, zum anderen aus einem Stößel. Damit lassen sich Gewürze, Pflanzenteile und andere Lebensmittel zerstoßen, zerkleinern und zerreiben. Durch die kreisenden Bewegungen und mit leichtem Druck entsteht so aus groben Materialien ein feines Pulver. Insbesondere zur Herstellung von Gewürzpasten, Aufstrichen oder Gewürzmischungen eignet sich der Mörser daher besonders gut. Die Technik hat dabei einen wesentlichen Vorteil: Anstatt die Lebensmittel beim Prozess zu erhitzen, werden die Zutaten im rohen Zustand zerkleinert. Somit bleiben alle wichtigen Nährstoffe und Vitamine enthalten und gehen nicht bei der Herstellung verloren.

Die Vorteile von einem Mörser aus Keramik

Mörser gibt es in unterschiedlichen Farben, Formen und natürlich auch aus unterschiedlichem Material. Besonders beachtet werden muss dabei, dass der Mörser einen guten und sicheren Stand hat, denn bei der Nutzung wird viel Druck ausgeübt und das Küchengerät sollte am besten nicht umfallen. Besonders gut haben sich daher Mörser aus Keramik entpuppt. Mit dieser Küchenhilfe können vor allem Kräuter besonders fein zu Pulver gemahlen werden. Zudem lassen sich Mörser aus Keramik sehr leicht reinigen und sind daher für den alltäglichen Gebrauch sehr praktisch.

So nutzt du den Keramik Mörser richtig

Das Prinzip des Mörsers ist simpel und dennoch braucht es ein wenig Übung, um das Küchengerät richtig und sicher einzusetzen. Am wichtigsten ist hierbei, dass der Mörser mit einer Hand gut festgehalten und der Stößel mit der anderen Hand gehalten wird. Sobald die gewünschten Zutaten in der Schüssel sind, führst du mit dem Stößel drehende Bewegungen durch. Am besten immer am Boden des Gefäßes und am äußeren Rand entlang. Dabei solltest du immer wieder auch die Richtung ändern, damit alle Zutaten zu einer einheitlichen Größe zermahlen werden. Mit dem Mörser gibt es übrigens unterschiedliche Techniken, die du anwenden kannst. Manche Zutaten lassen sich nämlich nicht so leicht zerkleinern. Insbesondere runde und sehr harte Gewürze wie Pfefferkörner bereiten hier Probleme, da sie wegrutschen oder aus der Schüssel springen. Daher kommen für solche Lebensmittel andere Mörsertechniken zum Einsatz.

Gewürze zerdrücken

Gewürze, die gerne wegrollen, werden am besten zerdrückt. Dazu kommen die Gewürze wie Knoblauch oder Pfeffer in den Mörser aus Keramik. Mit einer Hand hältst du den Küchenhelfer fest, mit der anderen greifst du den Stößel. Anstatt jetzt kreisende Bewegungen durchzuführen, drückst du mit einer drehenden Bewegung die Lebensmittel. Sobald die Bestandteile dann alle gut zerdrückt sind, kannst du wieder die herkömmliche Mörsertechnik nutzen und alles zu einer einheitlichen Masse verarbeiten. Übrigens kannst du selbst entscheiden, welche Konsistenz erwünscht ist. Wer eine grobe Paste herstellen möchte, muss einfach nicht so lange mörsern. Die Herstellung von feinen Pulvern dauert ein bisschen länger.

Gewürze zerschlagen

Hast du es mit sehr harten Zutaten zu tun, reicht die Kraft beim Zerdrücken manchmal nicht aus und man zerkleinert den Inhalt mit leichten Stößen. Das ist etwa bei Nüssen oder festen Körnern der Fall. Dazu solltest du den Mörser auf eine rutschsichere Unterlage stellen und mit der einen Hand gut festhalten. Sobald die Zutaten dann in kleinere Teile zerbrochen sind, kannst du dir wieder die gewohnte Mörsertechnik zunutze machen.

Der Mörser aus Keramik – Ein gelungenes Geschenk für alle Kochfreunde

Der Mörser ist aus guten Gründen seit Jahrtausenden im Einsatz und wird zur Herstellung von Kräutermischungen und Pasten benutzt. Daher handelt es sich beim Mörser aus Keramik auch um ein wunderbares Geschenk für Kochfreunde im Familien- oder Freundeskreis. Anstatt der obligatorischen Flasche Wein ist eine hübsche Mörserschale ein kreatives und gelungenes Geschenk. Mit einigen klassischen Gewürzen dazu kann der Beschenkte oder die Beschenkte direkt loslegen und die eigenen Mischungen herstellen.

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