Wandrer Keramik & Galerie

Annette Wandrer

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Wandrer Keramik Ap Art Annette Wandrer

Über mich

Als Tochter einer Keramikerin kam ich schon früh mit dem Material Ton in Berührung.
Nach einer Töpferlehre in der Werkstatt meiner Mutter (Ulli Wittich-Großkurth) und anschließender Gesellenprüfung, studierte ich 5 Jahre an der Burg Giebichenstein in Halle im Fachbereich Keramik bei Gertraud Möhwald.

Dort wurden mir neue Wege zum künstlerischen Umgang mit keramischen Formen und Skulpturen eröffnet. Das Experimentieren mit verschiedenen Materialien und Techniken wurde zum bestimmenden Element in meiner Arbeit und es macht mich bis heute neugierig auf das, was sich aus dem Bestehenden entwickeln und verändern lässt.

Nach 30 Jahren im eigenen Atelier in Berlin, sind mein Mann, Gerd Wandrer und ich, nach Thüringen zurückgekehrt und arbeiten in Apolda. Aus einem langjährigen Zusammenleben hat sich eine künstlerische Symbiose entwickelt, die ihren Ausdruck in unseren Arbeiten findet.

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Ein Blick in meine Werkstatt

Hier bin ich zu finden

Wandrer Keramik & Galerie

Anschrift: Bahnhofstraße 31, 99510 Apolda
Telefon: 0172/5772940 und 0172/6475287
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 14 bis 19 Uhr und nach Vereinbarung

So arbeite ich

Durch vielfältiges Experimentieren mit farbigen Tonen habe ich eine Umdrucktechnik entwickelt, die es mir ermöglicht, auch grafische Elemente, wie Stoffe, gelochte Metallplatten, Scherenschnitte oder alte Drucklettern auf die Oberflächen zu applizieren. Mit Holzschnitten von meinem Mann Gerd, die ich mit Tonengoben auf meine Objekte drucke, versuche ich eine Verknüpfung von Tradition und Moderne als neue Interpretation antiker Vasenmalerei herzustellen. Der keramische Körper wird zum ausdrucksstarken Bildträger.

Als neuer Werkstoff ist der Paperclay, ein Ton der mit einem Papierbrei oder Fasern versetzt ist, für meine Arbeit interessant geworden. Man kann mittels hoher Brenntemperaturen sehr leichte und stabile Objekte fertigen, die sich durch besonders feinstrukturierte Oberflächen auszeichnen. Durch die Dünnwandigkeit des Materials ergeben sich andere Gestaltungsformen, die neue Akzente in meine Arbeit gesetzt haben.

Auch in den Tierskulpturen, mit denen ich mich seit meinem Studium an der Burg Giebichenstein auseinandersetze, finden sich Ankerpunkte für Mythen und Symbole. Grundkörper, die aufs wesentliche reduziert sind und fein strukturierte Oberflächen, kombinieren das Haptische mit dem Visuellen und finden einen harmonischen Bezug zum Dekor, ohne überladen zu wirken. Der Einsatz von Blattgold setzt Nuancen zu den farbigen Partien und im Ausdruck der Körperhaltung und spiegelt sich der Charakter der Stiere und der anderen Figuren wieder.