Kleine Tonwerkstatt

Andrea Hagen

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Über mich

Ende 2009 habe ich meine „Kleine Tonwerkstatt” im Wintergarten unseres Hauses eröffnet.  Hier war es hell und so eingerichtet, dass auch mal gekleckert werden durfte. Mein Plan war, die Kreativität von Kindern zu fördern und gleichzeitig etwas zu tun, was auch mir Spaß macht. Es war sehr aufregend zu sehen, wie groß die Nachfrage war und wie gut meine Idee angenommen wurde.

Die Kinder haben wunderbare Keramiken geschaffen und es dauerte nicht lange und die Mütter wollten sich auch anmelden. So entstanden die ersten Kurse für Erwachsene, womit ich gar nicht gerechnet hatte. Es entstanden nicht nur außergewöhnliche Werke, sondern auch neue Freundschaften. Die „Kleine Tonwerkstatt” wurde auch zu einem Treffen für soziale Kontakte und ein Ort der Begegnung für Leute, die Töpfern für sich als Therapie verstanden. Darauf bin ich sehr stolz.

Mittlerweile wurde die Nachfrage zum Mitmachen so groß, dass ich eine Warteliste führen musste. Der Wintergarten wurde zu klein und die Werkstatt wurde in einen anderen Raum verlegt. Nun konnte ich die Gruppengröße von 6 auf 8 Personen erweitern. Einige Teilnehmer kommen seit Beginn bis heute immer noch regelmäßig wöchentlich zum Töpfern in meine Werkstatt.

Inzwischen biete ich auch als Dozentin der Volkshochschule Keramikkurse für Anfänger und Fortgeschrittene an. Die erlernten Fertigkeiten und Techniken der Kursteilnehmer bieten eine gute Voraussetzung anschließend in die offenen Gruppen zu kommen, soweit ein freier Platz vorhanden ist.

Zweimal im Jahr, meist im Sommer und zur Weihnachtszeit mache ich einen Töpfermarkt im Garten oder in der Werkstatt, je nach Wetter, bei dem ich meine eigenen Produktionen verkaufe.

Ein Blick in meine Werkstatt

Hier bin ich zu finden

Kleine Tonwerkstatt – Andrea Hagen

Anschrift:
Am Mönchberg 14,
16547 Birkenwerder

Öffnungszeigen: Auf Anfrage

So arbeite ich

Es ist immer eine spannende Arbeit mit Ton zu töpfern. Es gibt so viele Möglichkeiten, etwas herzustellen und noch mehr Möglichkeiten mit Verzierungen und Glasuren etwas Einzigartiges zu erschaffen.

Meine Arbeiten entstehen meistens aus meiner Inspiration. Je nach Jahreszeit oder einem bestimmten Anlass habe ich Ideen, die ich umsetzen möchte. Daher liebe ich die Platten-, Wulst- und Aufbautechnik, meist in Kombination. Für meine Vorhaben eignet sich die Drehscheibe selten, weshalb ich ohne diese arbeite. Fantasievolle Formen lassen sich in meinem Fall besser von Hand herstellen.

Ich glasiere gerne nur eine Partie des Scherbens. Andere Stellen versehe ich öfters mit Manganspinell und verwende einige farbige Glasuren, um einzelne Motive optisch zu unterstreichen. In den meisten Fällen sind meine Keramiken nicht über die ganze Fläche farbig glasiert, damit die schöne Farbe des Tons teilweise sichtbar bleibt.

Da ich mehr Ideen im Kopf habe als Zeit, stelle ich immer nur eine kleine Anzahl desselben Produktes her. Und dennoch bleibt jedes Teil ein einzigartiges Werk. Danach verwirkliche ich meine nächste Idee. So bleibt die Arbeit für mich immer aufregend und wird nicht monoton und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.